Nachdem TopGear das erste Mal die beste Straße weltweit gewählt hat (vgl. S10E01) und diese sich nicht all zu weit entfernt von uns befindet, haben wir uns gedacht, dass überprüfen wir mal. Außerdem stand unser Sommerurlaub an und wir hatten das Bedürfnis mal wieder zelten zu gehen.

Von St. Gallen ausgehend machten wir uns auf nach Davos. Nach einem kurzen Stopp zum Mittagessen, begann der spannende Teil der Reise: die Fahrt über drei Pässe nach Italien. Der erste Pass, den wir passierten, war der Flüelapass. Endlich gab es wieder Schnee zu sehen! Darauf mussten wir diesen Sommer ja leider ein paar Tage verzichten ;)

Anschließend ging die Fahrt weiter in den schweizerischen Nationalpark und über den Ofenpass. Von diesem Pass aus hätte uns der Weg theoretisch ins Südtirol geführt, um dann das Stilfser Joch zu erklimmen und somit die beste Straße der Welt zu fahren (laut TopGear). Allerdings waren wir nach zwei Pässen und einigen Stunden im Auto nicht mehr so motiviert, 48 Spitzkehren festgesteckt im Verkehr zu meistern. Daher entschlossen wir uns eine doch etwas abenteuerliche Abkürzung nach Bormio, unserem erklärten Tagesziel, zu nehmen. Die Abkürzung war der Umbrailpass, der weder von unserem Navi noch auf eine Karte wirklich Anklang fand.

Eine wunderschöne Strecke, die mit wenig Verkehr und einer wunderschönen Landschaft dient. Diese Passstraße mündet auf die Straße zum Stilfser Joch und führt direkt nach Bormio. Hier machten wir auch Halt um uns auszuruhen und am nächsten Tag an den Gardasee aufzubrechen. Sehr interessant sind ja Italiens Schnellstraßen mit einer Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h, einer einzigen Spur und Häusern, die mitten in der Straße stehen.

Einige Tage verbrachten wir dann in Lazise am Gardasee: gutes Essen, Sonne, Strand und relaxen. Auch ein kleiner Ausflug nach Verona unternahmen wir, wo wir neben allen bekannten Sehenswürdigkeiten auch auf den Soundcheck von Paul McCartney stießen, der am selben Abend noch ein Konzert gab.

Nachdem wir genug vom Gardasee und Lazise hatten, machten wir uns auf den Weg an einen der anderen großen Seen in Italien. Die Wettervorhersage führte uns an den Lago Maggiore, wo wir eigentlich zwei Tage eingeplant hatten. Gelandet sind wir in Cannero, einer kleinen, charmanten Stadt mit einem Campingplatz direkt am See. Leider machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung und so stand die Heimreise einen Tag früher als geplant an.

Allerdings auch nicht direkt. Auf dem Weg nach Hause besuchten wir Ascona, wo wir  Gast bei einem Jazzfestival wurden, und nahmen noch einen anderen Bergpass mit Tunnel - den San Bernardino. Unsere Roadtrip sah auf der Karte betrachtet so aus:

 

 

Alles Liebe,

 

 

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